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Das marode Parkhaus muss abgebrochen werden, lediglich, die Gründung und Teile des Kellers können weiter genutzt werden © Gröninger Hof
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Erinnert Ihr euch noch an die „Werkstatt“ im Parkhaus? Viel ist von ihr nicht mehr übrig. Umso schöner, dass unser Kulturprogrogramm mit Ausstellungen im Baucontainer auch während der Bauzeit weitergeht. Viele von Euch haben sich außerdem mit kreativen Ideen eingebracht, um dem zukünftigen Kulturraum im Neubau einen Namen zu geben – wie die neue Werkstatt heißen wird, lest Ihr weiter unten.
Der Abbruch läuft, jedoch nicht so reibungslos wie wir es uns erhofft hatten. Unerwartete Schadstofffunde haben zu Stillständen, Verzögerungen und Kostensteigerungen geführt. Doch die Bagger arbeiten wieder und wir rechnen mit einem freien Baufeld zu Ende Herbst. Lust auf einen Ausblick, wie der Gröninger Hof bald aussehen wird? Werft doch mal einen Blick auf das Mock-up der Fassade, gleich neben dem Parkhaus (mehr dazu im folgenden Artikel).
Und auch die Genossenschaft ist in Bewegung – auf unserer Mitgliederversammlung haben wir unsere Vorständin Annekathrin Bake verabschiedet und als neue Vorständin Rosemarie Oltmann begrüßt; mehr dazu unten im Bericht.
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Aus dem Namenswettbewerb für den zukünftigen Kulturraum im Gröninger Hof wurde von der Jury auf Platz 1 gewählt:
GRÖNINGER GARAGE |
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Das war unsere Werkstatt – wie sieht wohl die Gröninger Garage der Zukunft aus? © Gröninger Hof eG
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Kurz vor der Sommerpause konnten wir in dem ausgeschriebenen Namenswettbewerb einen Gewinner küren: Der Vorschlag von Marcus Tetzlaff wurde von der Jury einstimmig auf den 1. Platz gewählt. Es ist — Trommelwirbel! — Gröninger Garage!
Die Jurybegründung dazu lautet:
Der Name „Gröninger Garage“ für einen Kulturort im Gröninger Hof erinnert aktiv und im direktesten Sinne an den früheren Bestand, das Parkhaus, dessen Formsprache Spuren im zukünftigen Gebäude hinterlässt (Halbgeschosse / Rampen).
Der zukünftige Kulturraum im Gröninger Hof selbst ist augenscheinlich alles andere als eine Garage: Er ist ein offener, großer, sich mit Schaufenstern zur Straße hin öffnender Raum. In der Umdeutung und Aneignung des Begriffs liegt etwas Charmantes: In der Vision einer zukünftigen verkehrsberuhigten klimafreundlichen Stadt muss eine Garage kein Abstellort für Autos mehr sein, sondern kann ein Ort für Menschen werden.
Die Garage ist ein Zwischenraum, ein Ort subversiver Umnutzung, der oft von niederschwelliger Vielfalt und Kreativität geprägt ist. Ein Ort, an dem Menschen schon immer mehr getan haben, als Fahrzeuge vor dem Wetter zu schützen: Hier werden Dinge und Ideen entwickelt, Feste gefeiert, hier wird getüftelt, Kunst geschaffen, sich getroffen, zurückgezogen oder ausgetauscht. Es sei zum Beispiel an die vor allem in Osteuropa ausgeprägte Garagenkultur erinnert oder an die Garage als Ort voller Erfindungsgeist, aus dem große Ideen entstanden sind.
Der Name „Gröninger Garage“ ist unaufdringlich und will selbst nicht zu viel bedeuten, ist aber ausgesprochen offen: er beschreibt einen Raum der Möglichkeiten.
„Wo ist das Konzert, die Ausstellung, das Podium heute Abend?“, „In der Gröninger Garage“.
Wir, der AK Gröninger Hof Kultur, möchten uns von Herzen für die vielen kreativen Vorschläge bedanken! Wir freuen uns darauf, Euch das erste Mal in der Gröninger Garage willkommen heißen zu dürfen. Bis dahin befinden wir uns auf dem Weg zur Vereinsgründung — seid gespannt!
Der Jury gehörten an:
Annekathrin Bake (ehem. Vorstand Gröninger Hof), Ilka von Bodungen (Geschäftsführende Vorständin Hamburgische Kulturstiftung), Jens Bluhm (Arbeitskreis Gröninger Hof Kultur), Helge Marquardt (Arbeitskreis Gröninger Hof Kultur), Tu Phung Ngo (Geschäftsstelle Gröninger Hof), Karin Siebeck (Aufsichtsrat Gröninger Hof)
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DIE FASSADE BEKOMMT EIN GESICHT |
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V.l.n.r.: Bernd Homrighausen (GH), Judith Stadtmann (Duplex), Caroline Nachtigall(Duplex), Björge Köhler (GH), Philippa Dorow (GH), Franz-Josef Höing (Oberbaudirektor) © Gröninger Hof eG
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Wer derzeit durch die Neue Gröningerstraße geht, kann einen ersten Blick auf die Zukunft des Gröninger Hofs werfen: Mit dem Fassaden-Mock-up in verschiedenen Grüntönen steht dort ein originalgetreues Muster der Fassade des künftigen Gebäudes. Was auf den ersten Blick wie eine Spielerei wirken mag, ist in Wahrheit ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Haus: Hier wird sichtbar, wie sich die Entwurfsideen der vergangenen Jahre in gebaute Realität verwandeln.
Ende Juni traf sich das Projektteam Bemusterung mit den Duplex Architekten, um die Farbtöne des Mock-up vor Ort zu begutachten, am 24. Juli 2026 folgte dann die offizielle Bemusterung mit Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing. Unter dem typisch grauen Hamburger Himmel wirkte das am Mock-Up verbaute Grasgrün auf den ersten Blick überraschend anders als erwartet. „Quietschig“ lautete die spontane erste Reaktion des Oberbaudirektors. Der als Alternative vorgelegte gedecktere Grünton (Farngrün) würde dem Gebäude einen „souveränen“ Charakter verleihen.
Über eine Stunde wurde gemeinsam über die Wirkung der verschiedenen Grüntöne gesprochen. Dabei ging es auch um die Frage, welche Botschaft der Gröninger Hof in die Stadt senden möchte. Soll das Gebäude eher zurückhaltend auftreten oder bewusst sichtbar sein? Welcher Ausdruck passt zu einer Genossenschaft, die Wohnen, Kultur, Gewerbe und soziale Verantwortung miteinander verbindet? Oder ist ihre Sichtbarkeit sowieso gegeben und völlig unabhängig von den Nuancen des grünen Farbtones?
Immer wieder wurden die Perspektiven gewechselt. Die Fassadenflächen wurden gemeinsam mit den verzinkten Balkongeländern betrachtet, die ergänzenden Grüntöne oberhalb der Fensterstürze einbezogen und die Wirkung aus unterschiedlichen Entfernungen beurteilt. Helle und dunklere Varianten wurden gegeneinander abgewogen. Mit jeder neuen Betrachtung entstand ein differenzierteres Bild. Der intensive Austausch führte schließlich zurück zum Ausgangspunkt: eher souverän als quietschig!
Besonders bemerkenswert war dabei die Offenheit, mit der der Diskussionsprozess geführt wurde. Es ging nicht darum, eine bereits feststehende Entscheidung zu bestätigen, sondern gemeinsam die beste Lösung zu finden. Dass am Ende Einigkeit herrschte, macht das Ergebnis umso stärker.
Damit ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Gröninger Hofs geschafft. Das Mock-up zeigt bereits heute, wie der Gröninger Hof künftig mitten in der Hamburger Altstadt auftreten wird: eigenständig, mutig und voller Charakter. Kurz gesagt: Unser Haus hat sein Gesicht gefunden.
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Rückblick Mitgliederversammlung
WEITER VORANKOMMEN IM KIRCHENSCHIFF-
UNSERE MITGLIEDERVERSAMMLUNG
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Mitgliederversammlung Gröninger Hof eG 2026 © Tu Phung Ngo
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Die enge Verbindung zur benachbarten St. Katharinenkirche bescherte uns für die diesjährige Mitgliederversammlung wieder ein ganz besonderes Ambiente: Das ehrwürdige Kirchenschiff, wo wir uns am 12. Juni 2026 nachmittags versammelten. Ein besonderer Moment war dabei die Verabschiedung von Annekathrin Bake, die zum 30. Juni 2026 aus dem Vorstand ausgeschieden ist. In einer Abschiedsrede wurden ihr hohes Engagement und ihre tollen Ideen gewürdigt; mit großer Dankbarkeit blicken wir auf die gemeinsame Zeit zurück.
Wo ein Abschied, da beginnt auch etwas Neues: Als Nachfolgerin begrüßten wir Rosemarie Oltmann, die als ehrenamtliche Vorständin einen reichen Erfahrungsschatz in der Wohnungsbranche mitbringt. Herzlich willkommen, Rosi!
Insgesamt blickten wir auf der Versammlung auf ein bewegtes Jahr zurück. Wir haben das Grundstück von der Stadt übernommen, die Finanzierungsvereinbarung wurde abgeschlossen und der Abbruch ist bereits in vollem Gang. Auch die Genossenschaft entwickelt sich stetig weiter - so wurde ein Lenkungskreis gegründet, um die Arbeiten der unterschiedlichen Gremien und Arbeitskreise künftig besser zu koordinieren. Umso wichtiger war das anschließende gemütliche Beisammensein mit traditionellem Pizzaessen, wobei wir den ereignisreichen Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen konnten.
Drei Fragen an unsere neue Vorständin
Liebe Rosi, wie würdest Du das, was Dich ausmacht, mit drei Wörtern beschreiben?
Offen … mutig … Herausforderungen annehmend …
Was ist Deine Motivation, Dich als ehrenamtliche Vorständin für den Gröninger Hof zur Verfügung zu stellen?
Weil es Spaß macht, solche gemeinschaftlichen Projekte mit all den damit zusammenhängenden Herausforderungen, sprich Höhen und Tiefen, auf den Weg zu bringen.
Welche Wünsche verbindest Du mit Deiner Tätigkeit, was möchtest Du erreichen?
Dass der Gröninger Hof in naher Zukunft mitten in der Freien und Hansestadt Hamburg als schönes, vielleicht auch freches Gebäude steht und unterschiedlichen Menschen ein schönes ZUHAUSE bietet und die Genossenschaft mit diesem Projekt den Grundstein gelegt hat für weitere schöne Projekte.
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Einladung zur Ausstellung
"DAS HAUS PROBT SCHON"
Das zukünftige Haus ist noch eine Baustelle – und beginnt doch bereits, nach außen zu sprechen: In der Ausstellung „Das Haus probt schon“ im Gröninger Container verbindet Martin vom Arbeitskreis Gröninger Hof Kultur Fassadenmuster, Licht und Stimmen aus der zukünftigen Bewohnerschaft zu einer poetischen Licht- und Audioarbeit.
Zahlreiche Bewohner*innen haben sich an den Interviews beteiligt und erzählen, welche Gedanken und Vorstellungen sie mit dem künftigen Gröninger Hof verbinden. So wird der Gröninger Container zum Ort einer vielstimmigen Begegnung mit unserem zukünftigen Zuhause.
Zur Vernissage am Freitag, den 25.09.2026, um 19:00 Uhr am Gröninger Container (gegenüber von der Baustelle hinter der Katharinenkirche) wird herzlich eingeladen.
Kommt vorbei – Gäste sind ausdrücklich willkommen!
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"WER WIR SIND" AUSSTELLUNG IM GRÖNINGER CONTAINER
Vom 31. Oktober bis 27. November zeigt der Arbeitskreis Gröninger Hof Kultur (ehemals Werkstatt) im Gröninger Container die Ausstellung „Wer wir sind“.
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Früher versammelten sich Menschen in der dunklen Jahreszeit um ein Feuer. Eine romantische Vorstellung – gerade für Großstädter*innen. In einem Gebäude, das überwiegend aus Holz bestehen wird, ist ein echtes Lagerfeuer allerdings keine besonders gute Idee.
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Typisches Lagerfeuer © Adobe Stock
Doch auch ohne Feuer gibt es etwas, das Menschen zusammenbringt: gemeinsam leben, Räume gestalten und bewohnen, Dinge teilen, feiern und sich gegenseitig unterstützen, wenn es nötig ist. Um diese Gedanken versammeln sich die zukünftigen Bewohner*innen des geplanten Gröninger Hofs.
Die Ausstellung „Wer wir sind“ macht die Vielfalt dieser zukünftigen Gemeinschaft sichtbar. Bewohner*innen stellen sich jeweils mit einem persönlich ausgewählten Objekt und einer zugespitzten Selbstbeschreibung vor. So entsteht ein ungewöhnlicher, persönlicher Einblick in die Menschen, die den Gröninger Hof künftig mit Leben füllen werden.
Wer genau hinschaut, kann außerdem an einem kleinen Worträtsel teilnehmen!
Unter allen richtigen Einsendungen an container@groeninger-hof.de verlosen wir ein Stück „Betongold“ aus der Abbruchmasse des alten Parkhauses.
Zu sehen ist die Ausstellung im Gröninger Container.
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LESE- & HÖRTIPPS
- Hamburger Abendblatt vom 12.08.2026: "Mini-Apartment statt Altbau-Traum: Ehepaar setzt auf Gemeinschaft statt Fläche." Hier ist der Artikel.
- Spotify – Podcast Folge aus dem Podcast „Showroom“ von OTTO WULFF vom 30.07.2026: Gröninger Hof: Wie ein marodes Parkhaus zur Wohnvision wurde. Hier geht’s zur Folge.
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AKTUELLE TERMINE
- Ausstellung "Das Haus probt schon" vom Arbeitskreis Gröninger Hof Kultur, Vernissage am 25.09. um 19:00 Uhr im Gröninger Container
- Ausstellung "Wer wir sind" über die Bewohnerschaft des Gröninger Hofs, vom Arbeitskreis Gröninger Hof Kultur, vom 31.10.2026 bis 27.11.2026 im Gröninger Container
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MITGLIED WERDEN? SO EINFACH GEHT ES! |
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Infos, Antrag und weitere Informationen findet Ihr hier! |
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Gröninger Hof eG Vorstand: Björge Köhler, Rosemarie Oltmann Willy-Brandt-Straße 45 20457 Hamburg Deutschland
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