#02/2026

UPDATE BAUFORTSCHRITT
WIE EIN ALTES PARKHAUS VERSCHWINDET - UND WARUM DER RÜCKBAU MEHR IST ALS NUR "ABRISS"

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Abbrucharbeiten am Parkhaus © Jochen Schmidt

Wer ein Parkhaus zurückbaut, holt nicht einfach den Bagger: Der Prozess beginnt mit Genehmigungen, Prüfungen und vielen vor­bereitenden Handgriffen. Beim Gröninger Hof in der Neuen Grönin­gerstraße ist die Abbruchgenehmigung die Grundlage für die Arbeiten: Sie erlaubt den Rückbau des Bestands bis zur Decke über dem Kellergeschoss, während Teile der Gründung und Wände für den Neubau erhalten bleiben.

Wir wollten immer mehr Bestand erhalten. Ein Schlüsselthema war die Brandwand an der Grundstücksgrenze: Ursprünglich sollte sie kom­plett erhalten werden. Inzwischen wissen wir noch einmal mehr über den Bestand, den Untergrund und die Pfähle unter dem Parkhaus und damit liegt die Änderungsnotwendigkeit auf dem Tisch.

Bevor der Beton fiel, haben die Ingenieur*innen in den letzten sechs Monaten den Baugrund erneut intensiv geprüft: Pfähle, Fundamente und Zwischenzustände. Auch eine Kampfmittelsondierung fand statt. Notwendige zusätzliche Mikropfähle wurden gesetzt und eine Fernwärmeleitung verlegt.  

Nun hat der besser sichtbare Teil des Bauprojekts begonnen. Der Rückbau. Er läuft in einer festgelegten Reihenfolge ab: erst die „Balkone“ an der Straßenseite, dann die Seiten und die Brandwand, stets um den aussteifenden Kern herum. Der entstehende Schutt wird zudem laufend abgeräumt, um die zulässigen Deckenlasten nicht zu überschreiten. So entsteht – von oben nach unten – Platz für den Neubau.

Besondere Vorsicht gilt beim Rückbau entlang der Wände zu benachbarten Gebäuden, um diese nicht zu beschädigen. In der so entstehenden Gebäudefuge wird später eine Dämmung eingebracht.

Unterm Strich gilt: Rückbau ist Präzisionsarbeit. Er verbindet Genehmigungsrecht, Statik, Logistik und Nachbarschutz – damit am Ende auf den Grundmauern des alten Parkhauses ein solides Fundament für das neue Wohn‑ und Geschäftshaus entstehen kann.

WIR IM GRÖNINGER HOF
DER NEUE BELEGUNGSBEIRAT

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Gäste und zukünftige Bewohner*innen des Gröninger Hofs © Tobias Eineder

Wohnraum nachbesetzen - aber wie?

Der Gröninger Hof ist ein selbstverwaltetes Wohnprojekt, das großen Wert auf Gemeinschaft legt. Darum sollen auch neue Mieter*innen im Sinne der Gemeinschaft ausgewählt werden. Dafür haben wir einen Belegungsbeirat (BBR) ernannt, der in Aktion tritt, wenn Wohnungen neu belegt werden sollen. Er ist mit neun ehrenamtlichen Mitgliedern besetzt, die die Belange verschiedener Gruppen der Bewohner*innenschaft, aber auch der Genossenschaft, vertreten sollen: Bewohner*innen verschiedener Wohnformen (Familienwohnungen, Einraumwohnungen, Cluster- und Paarwohnungen), eine Vertreter*in der Gewerbetreibenden, ein Mitglied des Aufsichtsrats sowie eine Vertreter*in der sozialen Träger und Vertreter*innen der Genossenschaft, die nicht im Gröninger Hof wohnen.

Damit sowohl die genossenschaftlichen Belange als auch die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner*innen berücksichtigt werden, entwickelt der BBR schon seit geraumer Zeit ein Verfahren und Kriterien für die künftige Nachbesetzung von Wohnraum. Hierfür hat er sich bereits mit zahlreichen bestehenden Wohnprojekten ausgetauscht und hilfreiche Anregungen erhalten. Auf dieser Grundlage erarbeitet er nun eigene Leitlinien. Das Gremium wird vom Vorstand für eine jeweils dreijährige Amtszeit eingesetzt.

WIR IM QUARTIER (GASTBEITRAG)
DELTA CITY PROJEKT

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© Lars-Ole Bastar, Joshua Delissen und Hannes Heitmüller

Delta City ist ein fotografischer Atlas der 140 Kilometer langen Hochwasserschutzlinie Hamburgs. Lars-Ole Bastar, Joshua Delissen und Hannes Heitmüller zeigen die Architektur des Hochwasserschutzes und das Leben im Delta.

Die Ausstellung ist als dauerhaft von außen einsehbare Präsentation im Baucontainer am Gröninger Hof zu sehen. 

Der Raum befindet sich an der Ecke Katharinenkirchhof / Neue Gröningerstraße.

Eröffnung: Samstag, 6. Juni, 17–22 Uhr 

Closing: Samstag, 20. Juni, 17–22 Uhr

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Architektur Sommers 2026 statt.

Mehr Information gibt es hier: https://www.architektursommer.de/veranstaltung/delta-city

NOCH ZU VERGEBEN:
3-PERSONEN-WOHNUNG!

Eine letzte 3-Personen-Woh­nung ist noch zu vergeben und diese möchten wir Euch kurz vorstellen: Es handelt sich um eine schöne Maisonette-Wohnung im 2. und 3. OG im Hofhaus mit der Nr. B2/3-11.  

Wenn Ihr Euch als Paar mit Kind vorstellen könnt, auf 2 Ebenen mit eigener Terrasse vor der Wohnungstür zu wohnen, dann wäre das vielleicht Eure Traumwohnung!

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Grundriss der Wohnung Nr. B2/3-11 mit Beispielmöblierung: 2. Stockwerk,
Ein­gang vom Laubengang, Terrasse im Innenhof, Pläne Duplex Architekten

 

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Grundriss der Wohnung Nr. B2/3-11 mit Beispielmöblierung: 3. Stockwerk,
Pläne Duplex Architekten

Eckdaten: Insgesamt 72 m² inkl. Hybridfläche, die reine Fläche der Wohnung beträgt 66,23 m²; nötige Genossenschaftsanteile: 216 Stück mit einem Gesamtwert i. H. v. 43.200 EUR.

Interessant für Dich? Dann schicke uns den Interessentenbogen ausgefüllt an info@groeninger-hof.de

AKTUELLE TERMINE UND
HAMBURGER ARCHITEKTUR SOMMER

Alle 3 Jahre findet in Hamburg der Architektur Sommer statt – mit spannendem Programm rund um Architektur und Stadtentwicklung. Auch wir sind bei verschiedenen Programmpunkten vertreten:
  • Für alle, die den Gröninger Hof beim entspannten Abendbrot kennenlernen wollen: Gröninger Stulle vorm Eckcontainer. Termine (ohne Voranmeldung):                                 09. Juni 2026, 18:30 bis 20 Uhr                               11. August 2026, 18:30 bis 20 Uhr
  • Mitgliederversammlung am 12.06.2026, 16:00 bis 18:30 Uhr, in der St. Katharinenkirche, mit Ausklang am Eckcontainer

MITGLIED WERDEN? SO EINFACH GEHT ES!

Infos, Antrag und weitere Informationen findet Ihr hier!
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Gröninger Hof eG
Vorstand: Annekathrin Bake, Björge Köhler
Willy-Brandt-Straße 45
20457 Hamburg
Deutschland
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