#01/2021

LIEBE MITGLIEDER, LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE DER GENOSSENSCHAFT GRÖNINGER HOF

hier ist er nun, unser erster Newsletter, mit Neuigkeiten rund um unser Projekt Gröninger Hof. Zusammen mit vielen Akteuren der Hamburger Stadt­gesellschaft wollen wir ein Parkhaus in der Altstadt von Hamburg zu einem neuen Wohn-, Lebens- und Arbeitshaus umbauen. Und wir können berichten: Es geht voran!

In diesen Wochen startet unser Architektur­wettbewerb. Monatelang hat die AG Wettbewerb gegrübelt und an einem passenden Verfahren gefeilt, mit dem eine Auswahl an Architekten­büros gefunden wurde, die unsere gemein­samen Ziele teilen und das Vertrauen der Genossen­schaft gewinnen konnte. Es war eine schwere Entscheidung, da die Büros sich alle toll präsentiert hatten. Nun stehen die sechs teil­nehmenden Büros fest, mehr dazu auf unserer Webseite. Freut euch mit uns auf einen spannenden Wettbewerb, im Juni wird entschieden.
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In der Zwischenzeit: Teilt unsere Inhalte, kommt zu unseren (zurzeit leider nur digitalen) Veran­staltungen und macht mit bei diesem Experiment. Denn eines ist sicher: Wer, wenn nicht wir selbst können, sollen und wollen daran mitarbeiten, wie wir zukünftig zusammen leben.

In diesem Sinne: Packen wir es an – jemand anders macht es nicht.
Eure Genossen­schaft Gröninger Hof eG i. Gr.

VORTRAGSREIHE „WIE WIR LEBEN WOLLEN“

In der Reihe wie „Wir wir leben wollen“, haben Genossenschaften aus Zürich, Basel, München und Berlin ihre außergewöhnlichen Projekte vorgestellt. Allen gemeinsam ist eine klare Haltung zu der Frage nach der Zukunft unseres urbanen Zusammenlebens. Die fünf Vorträge der Reihe, die in der Werkstatt Gröninger Hof stattfanden beziehungsweise dort aufgezeichnet wurden, sind jetzt alle als Video hier verfügbar.

WIE ARBEITET DIE AG WOHNINTERESSE?

Viele Fragen stellen sich: Wie finden sich die Menschen zusammen, die später in der Neuen Gröninger­straße 12 wohnen werden? Wie können wir die Mitarbeit an unserem Projekt attraktiv machen, obwohl wir noch nicht definitiv wissen, wie unser Haus am Ende aussehen wird? Und: Wie kann eine halbwegs gerechte Verteilung funktio­nieren, bei der sich niemand benachteiligt fühlt?

Was wir bisher geschafft haben: ein Aufnahme­verfahren entwickelt. Infoabende veranstaltet und dabei tolle neue Bekannt­schaften gemacht. Derzeit arbeiten wir an einem Infopaket. Das soll ver­ständlich und kompakt vermitteln, wie man bei uns mitmachen kann.



Wir möchten erreichen, dass die Gruppe der künftigen Bewohner*innen des umgebauten Parkhauses Neue Gröningerstraße ein bisschen diverser wird. Schaffen wir es, in unserem Haus so etwas wie den „Hamburger Durchschnitt" abzubilden? Gemeinsam mit der neu gegründeten AG Diversität überlegen wir auch, wie wir das Projekt bezahlbar machen können für Menschen mit wenig Geld, wenn von der Bewohner*innen­schaft hohe Einlagen für den Wohnraum aufgebracht werden müssen.

AUS DER WERKSTATT – LU´UM

Für LU’UM beginnt das neue Jahr mit großen Plänen. Wir stecken tief in der Konzeption des Modell­projekt „Merging Shores” (in Kooperation mit Imagine the City) in dem wir die Diskussion über eine gemeinwohl­orientierte Zukunft der Innenstadt in den öffentlichen Raum tragen wollen. Eine Route soll vom Baumwall bis zu den Elbbrücken führen. An sechs Stationen werden drängende Problematiken in Zusammen­arbeit mit lokalen Expert*innen, Wissen­schaftler*innen und Kunst­schaffenden thematisiert. Auch die Genossen­schaft als Impulsgeberin für den sozialen Wandel in der Innenstadt nimmt, mit monatlich wieder­kehrenden Veranstaltungen in der Werkstatt, eine wichtige Rolle in der Konzeption des Projektes ein.



In der Werkstatt Gröninger Hof wird es neue Impulse und Veränderungen geben. LU’UM wird weiter Teil der Organisation sein, aber im Anbetracht der zukünftigen breiteren Aufstellung der Werkstatt einen Schritt zurücktreten und Raum für weitere Kolla­borateure geben. Die Werkstatt wird sich mit der Diversität der Genossen­schaft, des Kollektivs und unseres gemein­samen Netzwerkes weiterentwickeln. Darauf freuen wir uns!

LU´UM im Web
LU´UM auf Instagram

SPAZIERGANG – DIE TROSTBRÜCKE

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Wer vom Backsteinpalast der Patriotischen Gesellschaft zur Ruine von St. Nikolai flaniert, überquert zwangläufig dieses Kleinod Hamburger Städtebaus. Gerade mal 140 Jahre alt ist die Trostbrücke, auf der sich weltliche und geistliche Macht symbolhaft gegenüberstehen. Denn die beiden Statuen auf der Brücke repräsentieren die von ihr verbundenen Gebiete: Der Heilige Ansgar, Begründer des Doms und erster Erzbischof, symbolisiert die Altstadt. Graf Adolf III. zu Schauenburg, Stormarn und Holstein steht dagegen für die von ihm errichtete weltliche Neustadt.

Die erste Brücke entstand hier um das Jahr 1200. Erst sollen auf ihr Geldwechsler ihrem Geschäft nachgegangen sein. Später galt die Brücke als Treffpunkt für Tagelöhner, die dort von ihren Arbeitgeber aufgelesen wurden.  

Mehr zur Trostbrücke bei Denkmal Hamburg

WO WIR DIGITAL ZU FINDEN SIND

Besucht uns auf unserer Website! Dort findet Ihr alle Neuig­keiten und Termine. Aber auch bei facebook und Instagram sind wir präsent: ob vor allem mit Veran­staltungen dort oder einfach mit einem schönen Foto hier. Und seit kurzem zeigen wir auch längere Videos zu Projekt, Mitgliedern, Plänen und Ideen auf unserem eigenen Vimeo-Kanal. Wir wollen bekannter werden. Macht mit: Schenkt uns ein „Like“, kommen­tiert oder teilt unsere Beiträge. Damit auch auf diesen Wegen noch mehr Menschen von unseren Plänen erfahren!

MITGLIED WERDEN? SO EINFACH GEHT ES!

Infos, Antrag und weitere Information finden Sie hier! 

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Genossenschaft Gröninger Hof eG, i.G.
Vorstand: Philippa Dorow, Dorothea Heintze
c/o Patriotische Gesellschaft v. 1765
Trostbrücke 4, 2.OG
20457 Hamburg
Deutschland

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